Jahreswechsel – Rückblick und Ausblick

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Der Dezember ist ein hektischer Monat: Weihnachts- und Urlaubsvorbereitungen, Vorbereitungen für Jahresabschlussarbeiten, Feierlichkeiten, Termine verursachen Hektik und Stress. Wo bleibt hier Zeit für eine persönliche Jahresbilanz? Wer gönnt sich Momente der Besinnung auf das Zurückliegende oder das Herannahende?

Dabei wäre jetzt eine gute Zeit sich zu besinnen, Raum zu schaffen für die folgenden Fragen, deren Antworten Ihnen vielleicht helfen werden, das Jahr in Ruhe und Dankbarkeit zu verabschieden und Ideen für das Neue Jahr zu entwickeln.
– Was habe ich im vergangenen Jahr an guten Momenten erlebt?
– Wie kann ich mir zukünftig auch in Krisenzeiten diese Momente bewusster erhalten?
– Was hätte ich mir anders vorgestellt?
– Welche Veränderungen im privaten oder beruflichen Umfeld haben Einfluss auf meinen Weg genommen?
– In welchem Ausmaß war ich selbst Gestalter/-in meines Weges?
– Wo konnte ich selbst Einfluss nehmen auf Veränderungen?
– Welche Möglichkeiten habe ich, im kommenden Jahr positiv Einfluss zu nehmen? Wo könnten wichtige Stellschrauben dafür sein?
– In welcher Grundstimmung bin ich durch das Jahr gegangen?
– In welcher Grundstimmung möchte ich durch das nächste Jahr gehen und was hilft mir, diese Stimmung zu erzeugen?
– Wer hat mich auf meinem Weg begleitet und mich unterstützt? Wer kann mich noch aktiver auf meinem Weg unterstützen?
– Wie kann ich mein Netzwerk stärken und noch intensiver für mich nutzen?
– Was kann ich den mir wichtigen Menschen zurück geben?

Bewerbung schreiben: Lästiges Übel oder Chance?

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Vom Fresszettel zur Werbung für die eigene Person!

In meiner langjährigen Tätigkeit als Personalreferentin sind wahrscheinlich Hunderte von Bewerbungen über meinen Tisch gegangen. Es ist erstaunlich, wie groß hier die Unterschiede von Bewerber/in zu Bewerber/in sind: 08/15, nichtssagende Unterlagen oder copy+paste kommen bei Personalern normalerweise nicht so gut an. Wie logisch ist es dann doch, dass die gut gemachten, ansprechenden Unterlagen auch eine höhere Chance haben, dem Bewerber zu einem Vorstellungsgespräch zu verhelfen. Was meine ich mit „gut gemachten, ansprechenden Unterlagen“?

Inhaltlich:
ein gut gegliederter Lebenslauf, auf dem nicht nur die Namen der Firmen und Berufsbezeichnung zu lesen sind, sondern auch Auszüge aus den Tätigkeiten. Ein Anschreiben, das mir sagt, warum der Bewerber sich für die Stellenausschreibung interessiert und was ihn/sie dafür qualifiziert.

Gestalterisch:
eine persönliche Note, z.B. durch Farbauswahl, Schriftart und -größe, Überschriften, Zitatauswahl oder ein Lebensmotto, das die Bewerbung umrahmt. Nicht zu vergessen: ein ansprechendes Foto! Dazu wird es demnächst noch einen Extra-Blogbeitrag geben.
Dass die Bewerbung frei von Rechtschreibfehlern ist, Lebenslauf und Anschreiben mit Datum und Unterschrift versehen, und die Unterlagen komplett sind, versteht sich von selbst.

Wenn wir uns im Coaching mit den Bewerbungsunterlagen beschäftigen, sind wir dann am Ziel angekommen, wenn der Klient seine Unterlagen in die Hand nimmt und ein „WOW!“ zeigt, wie sehr er sich darin wiederfindet und mit seiner Bewerbung identifizieren kann, und wie stolz er auf seinen Werdegang ist, der sich nun auch in seinen Unterlagen widerspiegelt. Dann erst ist die Bewerbung zur Werbung für die eigene Person geworden. Und dann steigt auch die Chance auf ein Gespräch in der Wunschfirma noch einmal deutlich an! Viel Erfolg!

Willkommen in meinem Blog – Zum Leitsatz meiner Homepage

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„Wege entstehen dadurch, dass man sie geht“
Franz Kafka * 3.7.1883 in Prag – † 3.6.1924

Dieses Zitat inspiriert mich schon lange, weil es Mut macht, Pläne und Ideen nicht sofort wieder beiseite zu legen sondern sich zu trauen, auch mal das mir Unbekannte zu wagen. Selbst die Verantwortung für das was im Leben passieren soll, zu übernehmen und sich nicht nur vom Schicksal hin und her werfen zu lassen. Immer wieder konnte ich in meinem Umfeld beobachten, dass Leute viel reden, auch schimpfen und klagen. Auf die Frage aber: „Warum änderst du es dann nicht?“, folgt meist Stille. Oft stellt sich dann heraus, dass es die Angst vor Veränderung ist, die Angst Risiken einzugehen, die im Moment noch nicht überschaubar sind.

Das Zitat von Kafka ermutigt loszulaufen, Dinge anzustoßen und auszuprobieren. Ihr werdet sehen, es passiert garnichts Schlimmes, aber die ersten Schritte geben neuen Mut und Kraft weiter zu gehen / weiter zu machen. Seid ihr erst losgelaufen, tun sich plötzlich neue Möglichkeiten auf, die vorher garnicht abzusehen waren. Ideen entstehen, die man sich vorher nie erlaubt hätte…..

Also: loslaufen und Augen offen halten und ihr werdet sehen können, was das Leben überraschend Schönes für euch am Wegesrand bereit hält.